Der Bernhadiner (st. bernhards dog) Alle Infos (+7 überraschende Fakten)

bernhadiner

Bernhardiner: Sie sind gerade am überlegen, ob sie sich einen Bernhardiner zulegen, sind sich aber noch unsicher und möchten sich perfekt informieren?

Oder sie wollen einfach mehr über diese unglaublich mächtige Kreatur erfahren?

Dann sind sie hier GENAU richtig! Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie alles Nötige wissen!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Bernhadiner Steckbrief
  2. Allgemeine Infos
  3. Verhalten und Charakter
  4. Erziehung und Training
  5. Ernährung
  6. Passt der Bernhadiner zu mir?
  7. Überraschende Fakten
  8. Züchter
  9. Preis

Bernhardiner Steckbrief

bernhadiner
  • Körpergröße: 65-90
  • Wachhund/ Lawinenhund
  • Herkunft: Schweizer Alpen
  • Gewicht: 2–4 kg
  • Fell: Kurz und Langhaar
  • Farben: Rot. Braun, Weiß
  • Der Bernhardiner stammt von Schweizer Sennenhunden ab. Er wurde im Schweizer Gebirge vor über 400 Jahren gezüchtet.

Bernhardiner

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Der Bernhardiner ist der Schweizer Hund schlechthin. Für viele Touristen in den Schweizer Bergregionen gehört ein Foto mit dem Hund einfach dazu. Viele Einheimische haben daraus ein regelrechtes Geschäftsmodell gemacht: Foto mit Hund gegen Geld.

Woher stammt Hund? Erstmals wurde die Rasse von Schweizer Mönchen am Gotthard Pass gezüchtet. Im 17. Jahrhundert ließen sie streunende Sennenhunde sich miteinander paaren. Der erste Bernhardinererblickte das Licht der Welt. Dieser unterschied sich vom heutigen Bernhardinerenorm. Er war um einiges kleiner und schmächtiger. Dadurch eignete er sich für seine Arbeit als Lawinenhund ausgezeichnet, wodurch die Rasse internationale Bekanntheit erreichte.

Der BernhardinerBarry rettete 40 Menschen im Laufe seine Einsätze als Lawinenhund das Leben. Menschen, die unter einer Lawine verschüttet sind können Hunde riechen und dann die Bergretter auf sie aufmerksam machen. Dadurch schaffte es der Bernhardiner zu seinem Renommee. Inzwischen ist er allerdings aufgrund seines Gewichts als Lawinenhund ungeeignet und ein reiner Familienhund.

Bernhardiner Charakter und Verhalten

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Der Bernhardiner kann aufgrund seiner Größe von Vielen als gefährlich Hund angesehen werden. Das ist aber Blödsinn! Die Rasse ist äußerst lieb, verspielt und loyal. Er verträgt meist wilde Spielerein, ohne aggressiv zu werden. Deshalb eignet er sich perfekt als Hund für Familien mit noch etwas jüngeren Kindern. Manche Hunde haben ein schelmisches Temperament. Dennoch kann der Bernhardiner auch anders. Wenn Gefahr im Verzug ist, schlägt der Wachhund-Instinkt durch. Er zeigt dann ein wachsames Verhalten. Natürlich ist der Hund für kleine Stadtwohnungen aufgrund seiner Größe nicht geeignet. Er braucht Platz- im wahrsten Sinne des Wortes.

Bernhardiner: Erziehung und Training

Für Hundesport wie beispielsweise Agility ist die Rasse definitiv ungeeignet. Dennoch braucht er ausgiebige Spaziergänge. Hier ist eine gute Erziehung ein Pflichtprogramm. Wenn sich der Hund von der Leine entreißen will, entreißt er sich durch seine Kraft. Er sollte deshalb trotz seines liebenswürdigen Gemüts in jedem Falle konsequent erzogen werden. Wichtig ist auch die soziale Nähe des Hundes zu seiner Familie. Er braucht den Kontakt zu Menschen um aufblühen zu können. Bei der Erziehung ist es deshalb wichtig den schmalen Grat zwischen Konsequenz und Liebe zu treffen. Bernhardinersind allerdings häufig dickköpfig, weshalb sie über ein Mindestmaß an Geduld verfügen sollten. Um die Grundkommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ zu lernen, eignen sich Leckerlis hervorragend.

Bernhardiner: Ernährung

Durch das hohe Gewicht des Bernhardiners werden Knochen und Gelenke stark beansprucht. Außerdem wachsen die Bernhardiner Welpen sehr schnell. Um langfristig gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, sollte deshalb auf eine bedarfsgerechte Ernährung für den Hund geachtet werden. Aufgrund der oben genannten Gründe ist das Risiko einer Magendrehung bei dieser Hunderasse erhöht. Dadurch sollte die Essensrationen aufgeteilt werden. Konkret bedeutet das: Von Trockenfutter ist aufgrund des Risikos einer Magendrehung abzuraten. Je nach Akzeptanz des ruhigen Riesens ist eine Rohfütterung des Hundes definitiv erstrebenswert. Um die Gelenke zu schonen, sollte in jedem Fall ein Übergewicht des Hundes vermieden werden! Hier gilt es trotz der herzzerreißenden Blicke nicht schwach zu werden und nicht zu viel zu füttern! Ihr tut es für euren Hund! Auch Nahrungsergänzungsmittel die Gelenkschonend sind könne hilfreich sein.

Natürlich solltet ihr wie bei jedem Hund auf einige eurer Nahrungsmittel verzichten. Dazu zählen Nudeln, Torte, Reis, Mandelmilch, Nutella, Süßigkeiten, Brot oder Magerquark. Viele Hundehalter geben sie aus Unwissenheit ihren Lieblingen. Sie wollen sie ihnen nicht „vorenthalten“. Das aber der reinste der Quatsch ist, sagt schon der klare Menschenverstand.

Im Allgemeinen gilt bei der Ernährung der alte Grundsatz: „So viel wie nötig, so wenig wie nötig“. Der Bernhardinersollte so viel wie nötig ernährt werden und so wenig wie nötig ernährt werden. Wenn man sich diesen Grundsatz zu Gemüte führt und die oben genannte Punkte nicht missachtet, steht der richtigen Ernährung des Vierbeiners nichts mehr im Wege!

Passt der Bernhardiner zu mir?

Grundsätzlich sollten sie sich die Frage stellen: Bin ich wirklich bereits für einen solchen großen Hunden oder suche ich nur einen verschmusten „Riesenteddybär“. Wenn nur zweites zutrifft, sind sie mit einem Bernhardiner wohl fehl am Platz. Der Hund braucht zwar nur relativ wenig Auslauf, lange Spaziergänge sind aber in jedem Fall notwendig. Auch sollte man sich über Anders Gedanken machen: Passt der Hund ins Auto? Habe ich eine Hundebox, die groß genug ist? Weiß ich wer sich um meinen Gefährten kümmert, wenn ich nicht kann? Große Hunde kosten viel, kann ich den finanziellen Aufwand tragen? Wohne ich in einer Umgebung, in der der Bernhardiner Platz hat? Habe ich genug Zeit für die anhängliche Rasse? Nur wenn sie alle diese Fragen gewissenhaft mit „Ja“ beantworten können, sind sie wirklich bereit für Bernhardiner. Diese Rasse ist keine Rasse für Anfänger!

Bernhardiner Fakten

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  • seit 1884 ist der Berhardiner Schweizer-Nationalhund
  • obwohl der Bernhardiner inzwischen nicht mehr als Lawinenhunde gelten, werden immer noch Bernhardiner als Lawinenhunde ausgebildet. Dies wird vor allem in der Fondation Barry in der schweizerischen Stadt Martigny praktiziert.
  • Ebenfalls in Martigny liegt ein eigenes Museum für den Bernhardiner
  • inzwischen Verbieten einige schweizerische Tourismushochburgen wie Zermatt das kommerzielle Fotografieren mit den Hunden- zum Schutz des Tieres.
  • Bekannt als Hund der vor Gletscherbergen posiert und dabei eine Halskette mit einem Minifasss trägt

Züchter des Bernhadiners

Laut Wissenschaftlern treten in einigen Fälle Qualzüchtungen auf. Bitte achten Sie bei der Auswahl des Tieres auf vertrauenswürdige Anbieter. Wer sich einen Bernhardiner in Haus schafft, darf nicht geizig sein!

Preis der Bernhadiner

Alleine für einen reinrassigen Bernhardinersollten sie mehrere Tausend Euro berechnen. Dazu kommen Versicherungen, Tierarztbesuche, spezielle Nahrungen und und und… Das insgesamt gezahlte Geld für den Hund liegt bei artgerechter Haltung weit über 15.000 Euro. Wer das nicht aufbringen kann, ist mit einem kleineren und kostengünstigeren Hund wie dem Zwergspitz besser bedient.

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Vielen Dank für das Lesen unseres Beitrages, wenn sie Fragen haben, dann stellen sie diese gerne in die Kommentare. Ich werde diese so schnell wie möglich beantworten!

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